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Feuerwehr Stadt Hofgeismar |
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Feuerwehren der Stadt Hofgeismar Jugendfeuerwehren der Stadt Hofgeismar
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Gemeinsame Übung am 10.05.2011 Vier Schwerverletzte bei Unf ällen und GebäudebrandHofgeismar. Die Szenarien waren nur Übungsfälle, aber durchaus real und auch bei uns denkbar. Beim vergangenen gemeinsamen Übungsabend der Hofgeismarer Feuerwehren hatten einzelne Gruppen verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Stationsausbildung nennt man das in Fachkreisen. Die Vorteile gegenüber dem gemeinsamen üben an einem Objekt liegen auf der Hand. In kurzer Zeit muss eine kleine Einheit von Feuerwehrleuten eine insgesamt überschaubare Aufgabe abarbeiten. Dabei bekommen alle Beteiligten fast alles mit, was gerade geschieht und haben damit einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Dann kann man die eigene Aufgabe besser einsortieren und weiss später, worauf man besonders achten muss. Nach der gleich anschließenden Besprechung geht es zur nächsten Station. So kann an einem Abend viel gelernt werden. Weil jede Station von mehreren Gruppen benutzt wird lohnt sich auch der Vorbereitungsaufwand gleich mehrfach.An diesem Abend lag der Schwerpunkt aller Stationen im patientenorientierten Retten. Denn nicht immer geht es um Geschwindigkeit bei der Feuerwehr. Oftmals ist es k ülger, sich Zeit zu nehmen und eine geschädigte Person möglichst schonend aus Ihrer Zwangslage zu befreien. Dies ist fast allen Gruppen gelungen, so Sebastian Mazassek. Der Stadtbrandinspektor war als Ausrichter insgesamt zufrieden mit der Arbeit der Retter. Ein im Baum verfangener Fallschirmspringer konnte ebenso befreit werden, wie der Fahrer eines PKW, der in starker Schräglage umzukippen drohte und damit eine Gefahr auch für die Einsatzkräfte darstellte. Außerdem hatte sich ein Bauarbeiter schwere Verletzungen zugefügt, als er auf dem Baugerüst der neuen Essetalbrücke stürzte und von einem Metallstab aufgespießt wurde. Die besondere Schwierigkeit hier war die örtliche Lage des Verletzten. In etwa sieben Metern Höhe und weit ab von ausreichend befestigter Straße mussten sich die Helfer einiges einfallen lassen, um die Person sorgsam und sicher nach unten zu bringen. Dagegen war die Rettung einer Person aus einem brennenden Gebäude geradezu Standard. Eigenschutz war besonders beim Abarbeiten eines Arbeitsunfalls mit auslaufender ätzender Säure gefragt. Auch hier galt es, eine Person zu befreien.Begleitet wurde die Übung vom Deutschen Roten Kreuz. Die Helfer konnten wichtige Hinweise geben, worauf in Bezug auf den Patienten besonders zu achten ist. So kann auch die Zusammenarbeit im Ernstfall optimiert werden.Die fast 50 Teilnehmer der Übung waren sich einig, in den vergangenen drei Stunden viel gelernt zu haben. |