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Chronik der FFW Kelze

 

Wilhelm Bonnet, Heinrich Finis, Christoph Holt, Wilhelm Hornberger und Fritz Witzel gründeten 1923 die Freiwillige Feuerwehr Kelze. In der Gründungsurkunde, die heute leider nicht mehr vorhanden ist, lautete es zum Schluss:

"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr",

An diesen Leitspruch hielten sich die Männer!

Nach und nach warben diese Männer neue Mitglieder.

 

Die Ausrüstung bestand in den ersten Jahren lediglich aus Steiggurten, Leinen, einer Anlegeleiter und Löscheimern. Bei einem Brand wurde mit den Kirchenglocken geläutet. Das Löschwasser wurde aus einem Löschteich, wo sich das heutige Kelzer Waldschwimmbad befindet, abgelassen und im Kelzer Bach gestaut. Durch das Aufreihen einer Menschenkette wurde das Löschwasser in Eimern zur Brandstelle weiter gereicht.

1927 bekamen die Wehrmänner unter der Führung des ersten Brandmeisters Christoph Holt ihre erste Feuerlöschspritze, die noch mit der Hand in Betrieb gesetzt werden musste. Hierzu wurden immer 12 Personen benötigt (eine Verdrängerpumpe, die nach dem Prinzip der heutigen Kübelspritze funktionierte). Dazu wurden 400 m Schlauchmaterial und ein Schlauchwagen gekauft.

 

 

 

 

 

 

 

1953 Die FFW – Kelze feiert ihr 30jähriges bestehen mit einem großen Festumzug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1956 Die Standarte der FFW-Kelze wird im Rahmen des Kreisfeuerwehrfestes in Grebenstein  eingeweiht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1962 erstmaliger Besuch der Partnerfeuerwehr Breitenbrunn im Odenwald

 

 

 

 

 

 

 

1964 konnte den Kelzer Bürgern ein geschlossenes Wassernetz und der Feuerwehr ein Gerätehaus übergeben werden. Aus diesem Anlass wurde ein großes Fest ausgerichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1965 erhielt die Kelzer Wehr ihr erstes Feuerwehrfahrzeug. Dieses war aus einem

"Fiat Werkstattwagen"

der Hessischen Bereitschaftspolizei umgebaut worden.

Mit diesem Fahrzeug wurden zwei größere Brandeinsätze gefahren.

1966 in Beberbeck und am 29.Dezember 1967 beim Großbrand der Scheune und Stallungen der Familie Freiburger in Kelze.

 

 

 

 

1970 wurde Kelze Stadtteil der Stadt Hofgeismar, was fiir die Kelzer Feuerwehr ebenfalls Veränderungen mit sich brachte. Die Kelzer Feuerwehr hieß von nun an Freiwillige Feuerwehr Hofgeismar-Kelze und der Brandmeister trug die Bezeichnung Wehrfiihrer.

 

1972 war das Kelzer Feuerwehrfahrzeug nicht mehr ausreichend fiir die Feuerwehr. Noch im gleichen Jahr wurde von der Stadt Hofgeismar ein neues TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug ) gekauft und von dem damaligen Bürgermeister Kuske und Kreisbrandmeister Schwarz der Feuerwehr Kelze überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1973 feierte die Freiwillige Feuerwehr Hofgeismar Kelze ihr 50jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass rückten neben den Wehren der Stadt Hofgeismar ebenfalls die Kameraden aus Grebenstein, Niedermeiser und Breitenbrunn an.

 

 

Im Jahre 1973 wurde die Jugendfeuerwehr Kelze von Wehrfiihrer Herbert Ritter und Hauptfeuerwehrmann Walter Freiburger ins Leben gerufen.

Die Jugendfeuerwehr bestand 1973 aus 16 Mitgliedern, wovon drei noch heute Dienst in der Einsatzabteilung leisten.

 

 

 

 

 

Am ersten Jugendzeltlager, sowie an den Wettkämpfen in Bad Karlshafen, nahmen die Kelzer im August 1973, teil. Die Jugendfeuerwehr Kelze errang auf Anhieb von 18 Mannschaften den 3.Platz.

1976 fand das große Kreiszeltlager in Kelze statt.

1977 besuchten wir die Kameraden in Breitenbrunn. 1978 wurde die Kelzer Feuerwehr mit Funk ausgerüstet.

An Brandeinsätzen waren ein Zimmerbrand und ein Holzschuppenbrand in Hofgeismar zu verzeichnen.

 

1979 wurde ein Kameradschaftsabend anlässlich des 20jährigen Bestehens des Kelzer Schwimmbades am 26. Mai mit den Odenwälder Musikanten und der Breitenbrunner Feuerwehr am Wald schwimmbad in Kelze gefeiert. Nach einem Zimmerbrand am

16.10.1978 bei der Familie Georg Patschke in der Kreuzstr. 3 wurde das erste mal darüber nachgedacht

Atemschutzgeräte anzuschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

1980 Karl Witzel scheidet aus dem Vorstand der Feuerwehr aus. Anton Frensemeier wird als Vorstandsmitglied neu gewählt. Wehrfiihrer wurde wieder Herbert Ritter und Stellvertreter Wilhelm Sommer.

1982 nach dem Tod des Wehrfiihrers Herbert Ritter wurde Georg Himmelmann, zum Wehrfiihrer gewählt, Stellvertreter wurde wieder Wilhelm Sommer.

 

1984 bekommt die Kelzer Wehr das LF 8 von der Feuerwehr Hümme, aber ohne Atemschutzgeräte.

1986 wird Robert Mohr zum Wehrfiihrer gewählt

 

 

 

1993 musste die Kelzer Feuerwehr zu mehreren Brandeinsätzen ausrücken. Unter anderem bei zwei Bränden in der Firma Reoga.

Im Mai wurden die Kelzer zum Wolkenbruchhochwasser nach Hofgeismar gerufen.

außerdem wurde in diesem Jahr der Gerätehausumbau abgeschlossen.

 

1994 kamen die Kelze nach Carlsdorf und Hombressen um beim Hochwasser am 26.April und am 8. Juni zu helfen.

Am 29. Juni musste die Feuerwehr zu einem Großbrand bei der Firma Autokühler AG ausrücken.

 

 

Und am 23. und 24. August war die Feuerwehr zum dritten Mal in diesem Jahr zum Hochwassereinsatz durch Wolkenbruch in Kelze aktiv.

Am 13. und 19. November musste die Feuerwehr zum Einsatz in die Firma Reoga.

1995 auf Grund seiner Ernennung zum Kreisbrandmeister musste Robert Mohr aus zeitlichen Gründen sein Amt als Wehrfiihrer der Feuerwehr Kelze niederlegen.

Neu gewählt wurden:

Wehrfiihrer - Manfred Mathusek

 

Stellvertreter - Siegfried Briede

Jugendwart - Simone Benoit

Kassenwart - Bernhard Fischer

Gerätewart - Fred Klapp

Schriftfiihrer - Walter Freiburger

Auch noch in diesem Jahr konnte die Feuerwehr ein neues Fahrzeug (TSF- W) übernehmen.

1996 besuchten die Feuerwehrmitglieder Breitenbrunn zum 25jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr.

Am 2. Dezember brannte das Wohnhaus der Familie Patschke in Kelze. Zu diesem Einsatz wurden zahlreiche Großtanklöschfahrzeuge aus dem Landkreis hinzugezogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                            

1997 wurden die Kelzer, neben vielen kleinen Einsätzen, zu einem Großbrand in der Reithalle Hofgeismar gerufen.

1998 am 16. Januar wurde auf der Jahreshauptversammlung ein Feuerwehrverein gegründet um die Arbeitsbereiche anlässlich unseres Jubiläums besser zu gliedern.

1999 Nach dem Rücktritt des Wehrführers M. Mathusek wird G. Andres-Günther zum Wehrführer gewählt.

Außerdem beteiligte sich die Feuerwehr Kelze an den Feierlichkeiten im Rahmen der 300Jahr-Feier in Kelze.

2003 Ein MTF wird aus Vereinsmitteln angeschafft

2005 G. Andres-Günther wird erneut zum Wehrführer gewählt

 

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